Am Donnerstag habe ich mir tatsächlich den ersten Bienenstich zugezogen: Selber Schuld, mein Gefühl sagte mir, zieh dich zurück, sie sind heute unruhig. Kurz danach hat sich eine Biene unter meinem Ärmel verfangen und – pieks!
Von dem Ergebnis hatte ich die ganzen letzten Tage was – dicker, roter Arm und Jucken …
Das ganze wundert nicht, wenn man bedenkt, dass es sehr heiß war, der Stock wahrscheinlich auch unangenehm war, die Tracht auf Grund der Hitze und Trockenheit stark zurückgegangen ist und ständig andere Insekten vor dem Flugloch Möglichkeiten zum eindringen suchen. Wir haben sogar erlebt, dass zwei Bienen eine dicke Hornisse in die Flucht geschlagen haben. Das kann schon alles sehr anstrengend sein, so dass sie sehr gereizt sind.
Gestern hat es zweimal etwas geregnet und es gab ein kleines, kurzes Gewitter. Die Abkühlung tat uns allen gut und seit dem sind die Mädels auch wieder merklich besser drauf. Man kann wieder in Ruhe davor sitzen und zuschauen.
Es fällt allerdings auf, dass die Zeit der üppigen Polleneinträge vorbei ist – etwa eine von hundert Bienen bringt welche von der Reise mit. Das verwundert aber auch nicht weiter, weil in dieser eh schon blütenarmen Zeit alles viel zu trocken ist.

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